Machbarkeitsstudie für den Dorfladen

Start der Machbarkeitsstudie für den Dorfladen in Eltze

Es geht los! Die Machbarkeitsstudie für den Dorfladen Eltze kann starten.

Was ist bisher geschehen: Die ersten Schritte auf dem Weg zum Dorfladen wurden schon in den vergangenen Monaten getan: Die Fragebögen zum Dorfladen Eltze wurden verteilt und die Eltzer haben sich in großem Maße beteiligt, die Gelder für die Machbarkeitsstudie sind von den politischen Gremien genehmigt, „mensch und region“ als durchführende Organisation ist beauftragt.

Jetzt kann die Machbarkeitsstudie beginnen. Der Startschuss dazu fiel am 24.06.17. Die Mitglieder der Ideenwerkstatt Eltze trafen sich, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Als Berater waren Herrn Kleine-Limberg von „mensch und region“ und Herr Lühning mit dabei.

Und so geht es weiter: Als nächstes steht die Auswahl eines geeigneten Gebäudes, eine Kostenanalyse, die Festlegung einer Rechtsform und eine Standortanalyse auf dem Programm. Ein gutes Stück Arbeit, das aber notwendig ist, um Entscheidungen für die weitere Planung des Dorfladens mit Café treffen zu können.

Für die Ideenwerkstatt Eltze ist dabei die Erfahrung der beiden Berater hilfreich, die schon mehrere Dorfläden auf den Weg gebracht haben. Herr Kleine-Limberg als Projektleiter und Dorfentwickler, Herr Lühning als Vorsitzender des Dorfladen Otersen w.V. und Vorsitzender der Bundesvereinigung multifunktionaler Dorfläden. Außerdem wird ein externer Architekt hinzugezogen, der sein Augenmerk auf die Raum- und Gebäudeplanung richtet. Dazu gehört die Auswahl eines Gebäudes, notwenige Sanierungs-und Umbaumaßnahmen müssen festgelegt und die dabei anfallenden Kosten eingeschätzt werden.

Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie werden alle Eltzer eingeladen, sich in einer Bürgerversammlung über die Ergebnisse zu informieren. Weitere Informationen werden auch in der Presse, an der Infotafel und auf der Homepage eltze.info veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie auch in den Sitzungen der Ideenwerkstatt. Alle Eltzer sind dazu eingeladen.

   

Infotafel

Plakate und Informationen zu Veranstaltungen von Vereinen und Privatleuten  können auch an der Infotafel der Ideenwerkstatt angebracht werden. Die Infotafel finden sie auf der Rückseite der Tafel des Heimatvereins neben Neurand.

Eröffnung des grünen Weges

Die Eröffnung des grünen Weges.

Ein Dank an alle, die zur Wiedereröffnung des Grünen Wegs mit beigetragen haben.

Der Grüne Weg verläuft über 8 Km rund um Eltze. Er ist Wanderweg und Erlebnispfad.

14 Schilder sind insgesamt aufgestellt mit Informationen zu Landschaft, Landwirtschaft, Natur und Geschichte.

Erich Grotewohl hatte den Grünen Weg ursprünglich initiiert, wir wollten den Weg wieder aufleben lassen. Vom alten Grünen Weg gibt es leider nur eines der schönen geschnitzten Holzschilder.

Eltze und seine unmittelbare Umgebung hat eine Menge bieten. Deshalb beschlosse

n wir, Schilder aufzustellen, die die Besonderheiten von Landschaft, Landwirtschaft, der Natur und der Geschichte aufzeigen.

Das kostet Geld. Rudolf Schubert beantragte im Auftrag der Ideenwerkstatt Geld bei der Bingo-Umweltstiftung. Dort wurden die Idee und die Vorschläge zur Umsetzung als förderungswürdig erachtet; die Bingo-Umweltstiftung stellt 7100 € zur Verfügung.

Zu den Inhalten, die auf den Schildern zu sehen sind, haben viele Eltzer mit beigetragen:

Der Heimatverein öffnete weit seine Archive mit Texten und Fotos.

Herr Weichbrodt, Karin Heim, Frau Kubik-Ritter und Martin Sander stellten Fotos zur Verfügung. Frau Kötz hatte noch das Foto von dem alten Schäfer Kötz in ihrem Fotoalbum. Matthias Wolf stellte Fotos vom Heideturnfest zur Verfügung.

Horst und Heinrich Wrede verdanken wir Anekdoten und Informationen, die wir sonst nicht bekommen hätten. Auch Herr Möhle hat uns viel Wissenswertes erzählt.

Texte wurden beigetragen von Sigrid Hartmann, Sabine und Volker Linke

, Karl Heinrich Waack, Birgit Schubert und Michael Henle.

Henrik Seidel hat sich hingesetzt und Zwiebelchen und den Spargel gezeichnet, die das, was auf dem Schild steht locker kommentieren.

Als all die Informationen, Fotos, Geschichten zusammengetragen und von der Arbeitsgruppe in eine erste Struktur gebracht waren, hat sich Brigitte Waack hingesetzt und allem den letzten Schliff zu geben, die Informationen aus den unterschiedlichen Quellen so zusammengefasst, dass sie einheitlich und gut verständlich sind, passende Bilder dazu ausgewählt und Zwiebelchen und Spargel Texte in den Mund gelegt.

Frau Windhausen von der Gemeinde Uetze unterstützte uns bei rechtlichen Fragen.

Falls jemand nicht erwähnt wurde, bitte ich, dass zu verzeihen.

Ich bedanke mich im Namen der Ideenwerkstatt bei allen, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt den Grünen Weg wieder eröffnen konnten.

Ortrud Sander, Sprecherin der Ideenwerkstatt

Hier einige Impressionen von der Einweihung der grünen Weges:

 

Der grüne Weg – Station 12 Otterbek

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 12

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station12

 

Der grüne Weg – Station 13 Eisenbahn

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 13

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station13

Der grüne Weg – Station 14 Fuhsewiesen

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 14

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station14

Dorfkalender

Der Kalender wird geladen…

Umfrage zum Dorfladen in Eltze

Liebe Eltzer,

Groß war die Beteiligung der Eltzer an der Umfrage der Ideenwerkstatt zum Dorfladen in Eltze. Bis zum 31.01.2017 sind noch Fragebögen abgegeben worden. Jetzt können wir Auskunft zu den Rückläufen der Fragebögen geben. Die Auswertung aller Antworten erfordert noch etwas Zeit und wird von einem neutralen Institut durchgeführt.

Zunächst bedanke ich mich ganz herzlich bei all denen, sich an der Vorbereitung, der Verteilung und der Veranstaltung am Samstag den 21.01. auf Ammes Saal engagiert haben.

Einen ganz großen Dank möchte ich im Namen der Ideenwerkstatt aber auch an alle Eltzer richten, die sich an der Umfrage beteiligt und Fragebögen zurückgegeben haben.

Von 544 verteilten Fragebögen wurden 295 zurückgegeben, das sind 54,2%.

Die Daten von 280 zurückgegebenen Fragebögen zeigen Interesse und Zustimmung zum Dorfladen, das sind 51,5 % der verteilten und 94,9 % der abgegebenen Fragebögen. Nur 15 Fragebögen signalisierten Ablehnung bzw. Desinteresse. Auf 191 Fragebögen war schon der Erwerb von einem oder mehreren Anteilen konkret vermerkt. Insgesamt sind das bisher 245 Anteile in Höhe von 49000 €; auf einigen Fragebögen und in Gesprächen sind aber noch mehr Anteile angekündigt. Es kann also von einer noch höheren Zahl an Anteilen und damit von einem höheren Betrag ausgegangen werden.

Außerdem haben insgesamt 114 Personen Interesse an ehren- und hauptamtlicher Mitarbeit bekundet

Über diese Ergebnisse haben wir uns sehr gefreut. Sie zeigen ein großes Interesse der Eltzer Bürger an einem Dorfladen und machen Mut.

Die Auswertung aller Fragen, die der Fragebögen enthält, ist dann Teil einer Machbarkeitsstudie, bei der die Ergebnisse z.B. in Bezug zur Kaufkraft im Ort oder der Umsatzprognose gesetzt werden.

Für Machbarkeitsstudien für Projekte der ländlichen Entwicklung, zu denen Dorfläden gehören, stellt die Region Hannover Fördergelder bereit. Sie fördert 80% der benötigten Summe. Die restlichen 20 % muss der Projektträger, in unserm Fall vertreten durch die Gemeinde Uetze, beisteuern. Da alle Gelder, die die Gemeinde ausgibt, der Entscheidung durch die politischen Gremien (Ausschüsse und Gemeinderat) bedürfen, wird über diese Ausgabe im Rahmen einer Gemeinderatssitzung entschieden.

Der nächste Schritt wäre dann, dass ein neutrales Institut mit der Machbarkeitsstudie, zu der auch die vertiefte Analyse der Umfrageergebnisse gehört, von der Gemeinde beauftragt wird.

Noch einmal einen ganz herzlichen Dank für eure und Ihre Unterstützung. Wir werden Sie und euch weiter auf dem Laufenden halten.

Ortrud Sander

Ergebnisse zu den Rückläufen in Tabellen

Umfrage_dl

Rückmeldung Fragebögen

Dorfladen Eltze

Stand 01.02.17

Anzahl der Fragebögen

Anteil an den ausgegebenen Fragebögen in Prozent

Anteil an den zurückgegebenen Fragebögen in Prozent

Ausgegebene Fragebögen

544

Zurückgegebene Fragebögen

295

54,2

Fragebögen mit grundsätzlicher Zustimmung

280

51,5

94,9

Fragebögen mit mangelndem Interesse / Ablehnung

15

2,8

5,1

Fragebögen mit Angaben zu Anteilen

191

35,1

64,7

Rückmeldungen zu den Anteilen

Stand 01.02.17

Anzahl der angekündigten Anteile

245

Höhe der angekündigten Anteile

49.000 €

 

Rückmeldungen zur ehrenamtlichen

Und hauptamtlichen Mitarbeit

Anzahl Ehrenamt

Anzahl Hauptamt

Angestellte/r Verkäufer/in

16

Ehrenamtliche/r Helfer/in

43

Ehrenamtliche/r Helfer/in in der Projektphase

40

Buchführung

9

Lohnbuchhaltung

5

Steuerberatung

1

Konkrete Angebote: Haustechniker (1), Verkauf, handwerkliche Arbeit, Fahrradreparatur (1)

 

 

 

Ideenwerkstatt – Dorfladen und Café in Eltze

Dorfladen und Café in Eltze? Verteilung von Fragebögen und Konzept an Eltzer Haushalte.

Seit einem Jahr befasst sich die Ideenwerkstatt Eltze mit dem Thema „Dorfladen mit Café“. Anlass dafür war ein Vorschlag, der bei der Bürgerversammlung im Oktober 2014 gemacht wurde.

Mitglieder der Ideenwerkstatt haben sich erfolgreich betriebene Dorfläden angeschaut, an Treffen des „Netzwerkes Dorfläden“ der Region Hannover teilgenommen und es gab eine für alle Eltzer offene Informationsveranstaltung im Januar 2016. Anregungen aus diesen Besuchen und der Veranstaltung sind in das Konzept eingeflossen.

Jetzt werden die Eltzer Bürger befragt. Jeder Haushalt in Eltze erhält einen Fragebogen und ein Faltblatt, mit dem Konzept des Dorfladens mit Café.

Der Fragebogen enthält außer Fragen zum Warenangebot, zu Öffnungszeiten, zu möglichen Dienstleistungen und zum Café auch Fragen zu finanziellen und ehrenamtlichen Beteiligungen.

Als Betriebsform ist ein genossenschaftliches Modell, der wirtschaftliche Verein, geplant. An dem Verein können sich die Bürger mit dem Kauf von Anteilen von jeweils 200 € beteiligen, sie sind dann Anteilseigner am Dorfladen. Weitere Informationen zur Finanzierung und zur Betriebsform finden sich im Faltblatt.

Für die Weiterführung des Projekts ist entscheidend, ob sich genügend Eltzer mit Anteilen an dem Dorfladen beteiligen möchten. Benötigt werden als Grundkapital ca. 70 000 €.

Die Verteilung der Fragebögen und des Konzepts sowie von Umschlägen zur anonymen Rückgabe erfolgt durch Mitglieder der Ideenwerkstatt am 13. und 14. Januar 2017.

Die Rückgabe der Fragebögen kann bis zum 21.Januar 2017 erfolgen, die Orte, an denen die Bögen abgegeben werden können, sind auf dem Fragebogen und auf den Umschlägen vermerkt.

Die Bögen können auch persönlich am 21.01.2017 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr bei Kaffee und Kuchen auf Ammes Saal abgegeben werden.

Dorfladen und Café

Dorfladen und Café
Treffpunkt für alle
in der Dorfmitte

Eltzer Bürger entscheiden

Dorfladen und Café – Treffpunkt für alle in der Eltzer Dorfmitte

Seit einem Jahr befasst sich die Ideenwerkstatt Eltze mit dem Thema „Dorfladen mit Café“. Warum ein Dorfladen in Eltze, das fragen sich einige. Es stimmt, in Eltze gibt es noch die Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Lebensqualität ist noch hoch, Eltze ist ein attraktiver Ort zum Leben und Wohnen. Aber auch in unserem Dorf sind Veränderungen zu spüren: Die Versorgung hat sich gewandelt; viele Geschäfte, Gaststätten und Betriebe wurden aufgegeben. Eine solche Entwicklung hat Einfluss auf das Leben im Dorf. Ein Erhalt der Versorgungsstruktur erhält das Wohnen im Dorf attraktiv und lebendig, auch für Neubürger. Erfahrungen aus anderen Orten haben gezeigt, dass ein Dorfladen mit Café deutlich dazu beiträgt die Lebensqualität und den Wert der Immobilien positiv zu beeinflussen.

Die Ideenwerkstatt tut etwas, damit Eltze auch in Zukunft als Wohnort attraktiv bleibt.

Die Entscheidung, ob es einen Dorfladen mit Café geben soll, wird aber nicht einer kleinen Gruppe überlassen bleiben. Alle Eltzer Bürger werden befragt.

Dazu hat die Ideenwerkstatt einen Fragebogen entwickelt. Der Bogen enthält z.B. Fragen dazu, welches Warenangebot sich die Eltzer wünschen, welche Öffnungszeiten sinnvoll wären und ob ein möglicher Dorfladen auch noch andere Dienstleistungen anbieten sollte.

Mit dem Fragebogen wird ein Faltblatt verteilt, dem das Konzept für einen Dorfladen mit Café zu entnehmen ist. Das Konzept gibt Auskunft zum möglichen Sortiment, zur Finanzierung und zur Betriebsform, die als genossenschaftliches Modell geplant ist, an dem sich die Bürger mit dem Kauf von Anteilen beteiligen können. Außerdem enthält das Faltblatt Informationen zu einem Zeitplan, der umgesetzt werden soll, wenn sich genügend Eltzer für einen Dorfladen mit Café aussprechen. Das Projekt kann nur umgesetzt werden, wenn sich die Eltzer mehrheitlich für einen Dorfladen mit Café entscheiden und den Aufbau finanziell oder durch Arbeitseinsätze unterstützen. Er kann nur getragen werden, wenn viele Eltzer im eigenen Dorf einkaufen, auch diejenigen, die keine Anteile erworben haben.

Die Verteilung der Fragebögen und des Konzepts erfolgt durch Mitglieder der Ideenwerkstatt am 14. Januar 2017.

Der grüne Weg – Station 1 Übersicht

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 1

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station01

 

Der grüne Weg – Station 2 Eltzer Mühle

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 2

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

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Der grüne Weg – Station 3 Erse

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 3

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station03

 

Der grüne Weg – Station 4 Eltzer Spargel

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 4

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station04

 

Der grüne Weg – Station 5 Jugendzeltplatz

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 5

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

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Der grüne Weg – Station 6 Hecken

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 6

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station06

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Der grüne Weg – Station 7 Geologie

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

Geologie und Böden

Der Naturraum

Unser Gebiet ist der naturräumlichen Haupteinheit des Weser-Aller-Tieflandes bzw. der Weser-Aller-Geest zuzuordnen, dort befinden sich Gebietsteile der Naturräume derHannoverschen Moorgeest“ und der „Obere Aller Niederung“.

Der Ort Eltze liegt am Rande des Allerurstromtals in einer Altmoränenlandschaft der Saale-Kaltzeit. Das Allerurstromtal ist ein Teil des Breslau Magdeburg-Bremer Urstromtals, welches während der Saale-Eiszeit entstand. Durch die spätere Weichsel-Kaltzeit wurde das Gebiet noch weiter von periglazialen Prozessen (an den Eisrandlagen) geformt, wie zum Beispiel durch Verwehungen von Flugsanden und Löss. Die Böden sind daher meist sandig und die ursprünglichen Heidelandschaften wurden um das 19. Jahrhundert weitflächig nutzbar gemacht.

Die Geologie

Die Geologischen Übersichtskarte (GÜK) des LBEG stellt die geologische Ausgangssituation, bevor die holozäne (nach eiszeitliche) Bodenentwicklung statt gefunden hat, dar. Vier geologische Einheiten können wir hier unterscheiden:

  1. Die weiteren Talräume (Fuhse-/ Erse-Niederterrasse)

Hier herrschen überwiegend fluviatile, vom Wasser transportierte, Sedimente1) (Sande und Kiese) vor, die während der Weichsel-Kaltzeit abgelagert wurden.

  1. Im Süden befinden sich die glazifluviatilen (durch Schmelzwasser transportierten) Ablagerungen der Saale-Kaltzeit, die vornehmlich von Sand und Kies geprägt sind.

  1. Die holozänen engeren Talräume

Hier handelt es sich um die aktiven Auen von Fuhse und Erse, die jahreszeitlich bedingt auch noch überflutet werden können und somit neben den typische Sand und Kiesablagerungen auch Feinstsedimente aus Schluff und Ton beherbergen (Auenlehme).

  1. Hochflächen der Fuhse-Niederterrassen

Hier finden sich inselhaft Reste von Flugsanddecken der Weichsel-Kaltzeit. Typisch ist für diese eine sehr kleine Sandgröße (Fraktion), die typisch ist für ein durch Wind transportierter (äolischer Transport) Sand den Windtransport (siehe auch Station 4 – Waldkindergarten).

Geologische Übersichtskarte

Geologische Übersichtskarte (GÜK) 1:50.000 (Karte bearbeitet), Ausschnitt (LBEG, 2010) – den Standort 4 in der Karte auch markieren!

Die Bodenverhältnisse

In und um den Ort Eltze kommen drei verschiedene Hauptbodentypen vor, die je nach ihrer kleinräumigen Lage wiederunm unterschiedlich ausgeprägt sein können. In den Flußniederungen der Fuhse und wie hier an unserem Standort an der Erse finden sich Gleye (Grundwasser beeinflusster Bodentyp). Landwirtschaftlich genutzt werden diese Flächen vorwiegend als Wiesen und Weideflächen.

Die morphologisch höher liegenden und nicht mehr im Einfluss der Flüsse Fuhse und Erse liegenden Bereiche sind durch Podsol-Braunerden (siehe auch Abbildung) bzw. Podol-Böden geprägt. Diese Standorte sind immer stärker von tiefliegendem Grundwasser geprägt (> 7m unter Geländeoberfläche) und müssen währen der Vegetationsperiode intensiv bewässert werden. Auf diesen Flächen werden überwiegend Kartoffeln und Spargel, sowie Getreide angebaut. Auf den nicht landwirtschaftlich genutzen Flächen wird Forstwirtschaft betrieben. Als typische Baumart für diese Trockenstandorte ist die Schwarz-Kiefer (Picea Abies?) hier anzutreffen.

Bodenübersichtskarte Bodenübersichtskarte (BÜK) 1:50.000 (Karte bearbeitet), (LBEG, 2010) – den Standort 3 in der Karte auch markieren!

Typisches Bodenprofil einer podsol-Braunerden

Typisches Bodenprofil

GLOSSAR
zu Bodenkunde

  • Bodentyp

  • Gleye

  • Gleye-Braunerden

  • Podsol-Braunerde

zu Geologie

  • Geest

  • Moorgest

  • Urstromtal

  • Saale-Kaltzeit

  • Weichsel-Kaltzeit

  • – Periglazial

  • Flugsand /-decken

  • Löss

Benutzte Quellen

  1. Diplomarbeit von TOBIAS RYLL und MARTIN POLLMANN

  2. Karten-/-Datenbank des LBEG

 

 

Station 7:

station07

Der grüne Weg – Station 8 Heidelandschaft

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 8

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station08

 

Der grüne Weg – Station 9 Ersefurt

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 9

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station09

 

Der grüne Weg – Station 10 Streuobstwiesen

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 10

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station10

 

Der grüne Weg – Station 11 Welle

Herzlich Willkommen beim „Grünen Weg“ Eltze

Station 11

Zum Video mit Zwiebelchen und Asper geht’s hier …

station11

 

Ideenwerkstatt Eltze


Aktuelles aus und Informationen über die Ideenwerkstatt Eltze

Die Ideenwerkstatt Eltze gründete sich im Herbst 2014 aus einigen interessierten Einwohnern Eltzes, die Ideen für ihren Ort mitbrachten. Die Gruppe trifft sich regelmäßig, um die Umsetzung verschiedener Ideen zu besprechen und zu planen. So ist auch diese Internetseite ein Ergebnis aus der Ideenwerkstatt. Die Mitarbeit bei der Ideenwerkstatt  steht allen Einwohnern offen. Falls Sie sich auch für Eltze engagieren möchten oder erst kurz in Eltze wohnen und ein paar Eltzer kennen lernen möchten, sind Sie herzlich willkommen.

Für eine redaktionelle Mitarbeit können Sie sich auch gern per Mail beim Webmaster melden

In der Ideenwerkstatt beschäftigen sich Eltzer Bürgerinnen und Bürger mit Themen, die für sie wichtig sind und die positiv verändert werden sollen oder Eltze weiterentwickeln. Dazu werden verschiedene Projekte in kleinen Arbeitsgruppen bearbeitet. Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig, um sich in der großen Runde über die Ergebnisse auszutauschen und über das weitere Vorgehen zu beraten.

Folgende Themen sind zurzeit in der Bearbeitung:

Dorfladen und Café
Treffpunkt für alle
in der Dorfmitte

Eltzer Bürger entscheiden

Dorfladen und Café – Treffpunkt für alle in der Eltzer Dorfmitte

Seit einem Jahr befasst sich die Ideenwerkstatt Eltze mit dem Thema „Dorfladen mit Café“. Warum ein Dorfladen in Eltze, das fragen sich einige. Es stimmt, in Eltze gibt es noch die Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Lebensqualität ist noch hoch, Eltze ist ein attraktiver Ort zum Leben und Wohnen. Aber auch in unserem Dorf sind Veränderungen zu spüren: Die Versorgung hat sich gewandelt; viele Geschäfte, Gaststätten und Betriebe wurden aufgegeben. Eine solche Entwicklung hat Einfluss auf das Leben im Dorf. Ein Erhalt der Versorgungsstruktur erhält das Wohnen im Dorf attraktiv und lebendig, auch für Neubürger. Erfahrungen aus anderen Orten haben gezeigt, dass ein Dorfladen mit Café deutlich dazu beiträgt die Lebensqualität und den Wert der Immobilien positiv zu beeinflussen.

Die Ideenwerkstatt tut etwas, damit Eltze auch in Zukunft als Wohnort attraktiv bleibt.

Die Entscheidung, ob es einen Dorfladen mit Café geben soll, wird aber nicht einer kleinen Gruppe überlassen bleiben. Alle Eltzer Bürger werden befragt.

Dazu hat die Ideenwerkstatt einen Fragebogen entwickelt. Der Bogen enthält z.B. Fragen dazu, welches Warenangebot sich die Eltzer wünschen, welche Öffnungszeiten sinnvoll wären und ob ein möglicher Dorfladen auch noch andere Dienstleistungen anbieten sollte.

Mit dem Fragebogen wird ein Faltblatt verteilt, dem das Konzept für einen Dorfladen mit Café zu entnehmen ist. Das Konzept gibt Auskunft zum möglichen Sortiment, zur Finanzierung und zur Betriebsform, die als genossenschaftliches Modell geplant ist, an dem sich die Bürger mit dem Kauf von Anteilen beteiligen können. Außerdem enthält das Faltblatt Informationen zu einem Zeitplan, der umgesetzt werden soll, wenn sich genügend Eltzer für einen Dorfladen mit Café aussprechen. Das Projekt kann nur umgesetzt werden, wenn sich die Eltzer mehrheitlich für einen Dorfladen mit Café entscheiden und den Aufbau finanziell oder durch Arbeitseinsätze unterstützen. Er kann nur getragen werden, wenn viele Eltzer im eigenen Dorf einkaufen, auch diejenigen, die keine Anteile erworben haben.

Die Verteilung der Fragebögen und des Konzepts erfolgt durch Mitglieder der Ideenwerkstatt am 14. Januar 2017.

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Homepage Eltze.info

Die Homepage eltze.info ist ein erstes Ergebnis der Ideenwerkstatt. Sie informiert über Termine im Dorf, über Vereine, Verbände, Kirche und Betriebe und deren Angebote im Dorf. Ausgefüllte Bögen (auf der Startseite zum herunterladen) werden weiterhin gern in der Plockhorster Straße 4 bei Thordies Hanisch angenommen.

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„Grüner Weg“

Der Grüne Weg verläuft über 8 Km rund um Eltze. Er ist Wanderweg und Erlebnispfad.

14 Schilder sind insgesamt aufgestellt mit Informationen zu Landschaft, Landwirtschaft, Natur und Geschichte.

Erich Grotewohl hatte den Grünen Weg ursprünglich initiiert, wir wollten den Weg wieder aufleben lassen. Vom alten Grünen Weg gibt es leider nur eines der schönen geschnitzten Holzschilder.

Eltze und seine unmittelbare Umgebung hat eine Menge bieten. Deshalb beschlossen wir, Schilder aufzustellen, die die Besonderheiten von Landschaft, Landwirtschaft, der Natur und der Geschichte aufzeigen.

Das kostet Geld. Rudolf Schubert beantragte im Auftrag der Ideenwerkstatt Geld bei der Bingo-Umweltstiftung. Dort wurden die Idee und die Vorschläge zur Umsetzung als förderungswürdig erachtet; die Bingo-Umweltstiftung stellt 7100 € zur Verfügung.

Zu den Inhalten, die auf den Schildern zu sehen sind, haben viele Eltzer mit beigetragen:

Der Heimatverein öffnete weit seine Archive mit Texten und Fotos.

Herr Weichbrodt, Karin Heim, Frau Kubik-Ritter und Martin Sander stellten Fotos zur Verfügung. Frau Kötz hatte noch das Foto von dem alten Schäfer Kötz in ihrem Fotoalbum. Matthias Wolf stellte Fotos vom Heideturnfest zur Verfügung. Horst und Heinrich Wrede verdanken wir Anekdoten und Informationen, die wir sonst nicht bekommen hätten. Auch Herr Möhle hat uns viel Wissenswertes erzählt. Texte wurden beigetragen von Sigrid Hartmann, Sabine und Volker Linke, Karl Heinrich Waack, Birgit Schubert und Michael Henle. Henrik Seidel hat sich hingesetzt und Zwiebelchen und den Spargel gezeichnet, die das, was auf dem Schild steht locker kommentieren.

Als all die Informationen, Fotos, Geschichten zusammengetragen und von der Arbeitsgruppe in eine erste Struktur gebracht waren, hat sich Brigitte Waack hingesetzt und allem den letzten Schliff zu geben, die Informationen aus den unterschiedlichen Quellen so zusammengefasst, dass sie einheitlich und gut verständlich sind, passende Bilder dazu ausgewählt und Zwiebelchen und Spargel Texte in den Mund gelegt.

Frau Windhausen von der Gemeinde Uetze unterstützte uns bei rechtlichen Fragen. Falls jemand nicht erwähnt wurde, bitte ich, dass zu verzeihen.

Ich bedanke mich im Namen der Ideenwerkstatt bei allen, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt den Grünen Weg wieder eröffnen konnten.

Ortrud Sander, Sprecherin der Ideenwerkstatt

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Mitfahrgelegenheiten / Mitfahrhilfen

Der Startschuss ist gefallen. Seit dem 3. Dezember 2015 können Eltzer Bürger, die aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr selbst fahren können, die Mitfahrhilfe in Anspruch nehmen.

Sieben Eltzerinnen und Eltzer haben sich bereit erklärt, jeweils donnerstags Mitbürger, die in ihrer körperlichen Mobilität eingeschränkt sind, nach Uetze oder nach Edemissen zum Einkaufen, zum Arzt, zu Banken oder zur Gemeinde mitzunehmen. Das gilt auch für diejenigen, die auf Gehhilfen angewiesen sind. Allerdings können keine Personen mitgenommen werden, die einen Rollstuhl benötigen.

Diejenigen, die die Mitfahrhilfe in Anspruch nehmen möchten, werden von zu Hause abgeholt und natürlich wieder hingebracht. Mit den Fahrern wird in Uetze bzw. Edemissen ein Zeit- und Treffpunkt für die Rückfahrt abgesprochen.  Zum Team der Mitfahrhilfe gehören Bärbel Bielefeldt, Sabine Bär, Veronika Montagne, Helmut Bielefeldt, Dieter Busch, Wolfgang Montagne und Karl-Heinz Schrader.

Wer mitgenommen werden möchte, kann sich jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr unter der Handynummer 0160 – 98 24 14 41 anmelden. Bei dem Anruf wird dann besprochen, wer zu welcher Uhrzeit zum Abholen kommt. Das Team arbeitet ehrenamtlich.

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Infotafel

In Absprache mit dem Heimatverein wird eine Infotafel erstellt, die dem Austausch der Eltzer von Privat zu Privat dient (z.B. Suche … Biete). Ausgehängt werden sollen auch Informationen zur Dorfentwicklung, Termine zu Mitfahrgelegenheiten usw. Außerdem haben Vereine und Verbände hier die Möglichkeit, einmalige Veranstaltungen zu bewerben. Sie ist eine Ergänzung zur Homepage u.a. auch für diejenigen, die wenig oder gar nicht im Internet unterwegs sind.

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Verkehrssicherheit B 444 Eltze

Die Verkehrssituation auf der Peiner Straße ist seit langen ein Thema im Ort. Insbesondere weil hier Grundschüler auf ihrem Schulweg die Straße kreuzen müssen, die Straße ständig aufgrund von Unfällen und Sperrungen auf der A2 überbelastet ist und in diesen Fällen eine Querung der Straße auf für ältere und weniger mobile Menschen eine Herausforderung darstellt. Auch dieser Thematik hat sich die Ideenwerkstatt angenommen.

Im ersten Schritt wird seit Montag, den 8. Juni 2015, an der Peiner Straße der innerörtliche Verkehr auf der B 444 in Richtung Peine elektronisch gezählt und gemessen. Es ist vorgesehen den Verkehr zwei Wochen in Richtung Peine und für zwei Wochen in Richtung B214 zu messen. Zusätzlich werden in bestimmten Zeitfenstern auch Fußgänger gezählt, da diese nicht über das installierte Messgerät erfasst werden. Jede Woche werden die gemessenen Daten vom Gerät ausgelesen und gesichert. Nach Abschluss dieses Messmarathons (voraussichtlich am 6. Juli) werden die Daten ausgewertet, grafisch aufbereitet und dem Arbeitskreis Verkehrszählung (Ideenwerkstatt Eltze) zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt.

Die Ingenieugesellschaft Heidt & Peters aus Celle hat uns für das Vorhaben das Messgerät freundlicherweise und kostenneutral zur Verfügung gestellt.

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Einkaufen in Eltze

Eltze bietet im Vergleich zu vielen anderen Dörfern gleicher Größe und Struktur noch Geschäfte an, in denen Lebensmittel eingekauft werden können. Das ist gut so, denn die Lebensqualität auf einem Dorf hängt auch von der Versorgung für den täglichen Bedarf ab.

Damit das so bleibt und evtl. noch ausgebaut und erweitert werden kann, will sich die Ideenwerkstatt Eltze gemeinsam mit Interessierten aus dem Dorf zusammentun und überlegen, welche Wege gegangen werden können. Um vorhandenes Wissen aus der Geschäftswelt einbeziehen zu können, sind die örtlichen Anbieter von Lebensmitteln eingeladen.

Was können wir tun, um die Einkaufsmöglichkeiten im Dorf zu erhalten und evtl. zu ergänzen?

Wie können die vorhandenen Möglichkeiten des Dorfes sinnvoll eingesetzt, was kann evtl. angepasst oder erneuert werden?

Welche Wege sind andere Dörfer gegangen, die eine ähnliche Struktur wie Eltze aufweisen und welche Rahmenbedingungen (Kosten, Fläche, gesetzliche Vorgaben, Vorschriften,) mussten dort geschaffen bzw. berücksichtigt werden?

Das sind die Fragen, die im Vorfeld aufgetaucht sind.

Erste Ideen reichten von der Überlegungen, Einkaufszeiten abzustimmen über den Vorschlag, einen Einkaufsdienst zu organisieren, über die Idee eines kleinen Marktes bis hin zu dem Vorschlag, einen Dorfladenberater einzuladen.

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Wir würden uns freuen, wenn sich viele Eltzer an den weiteren Überlegungen und Planungen zu beteiligen.

Die Ideenwerkstatt Eltze konnte als Vortragenden Herrn Günter Lühning gewinnen. Er ist Vorsitzender des Dorfladen Otersen w.V. und Sprecher des Dorfladen-Netzwerks. Herr Lühning berichtet aus seiner langen Erfahrung mit dem Aufbau und dem Erhalt eines Dorfladens. Dabei stellt er Chancen und Risiken dar und beantwortet gerne Fragen.

Die Entscheidungsfindung und die Diskussion darüber, ob und wie weiter vorgegangen werden kann, erfolgt in der Ideenwerkstatt. Wer sich an den Überlegungen und Planungen beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen.