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Ideenwerkstatt Eltze


Aktuelles aus und Informationen über die Ideenwerkstatt Eltze

Die Ideenwerkstatt Eltze gründete sich im Herbst 2014 aus einigen interessierten Einwohnern Eltzes, die Ideen für ihren Ort mitbrachten. Die Gruppe trifft sich regelmäßig, um die Umsetzung verschiedener Ideen zu besprechen und zu planen. So ist auch diese Internetseite ein Ergebnis aus der Ideenwerkstatt. Die Mitarbeit bei der Ideenwerkstatt  steht allen Einwohnern offen. Falls Sie sich auch für Eltze engagieren möchten oder erst kurz in Eltze wohnen und ein paar Eltzer kennen lernen möchten, sind Sie herzlich willkommen.

Für eine redaktionelle Mitarbeit können Sie sich auch gern per Mail beim Webmaster melden

In der Ideenwerkstatt beschäftigen sich Eltzer Bürgerinnen und Bürger mit Themen, die für sie wichtig sind und die positiv verändert werden sollen oder Eltze weiterentwickeln. Dazu werden verschiedene Projekte in kleinen Arbeitsgruppen bearbeitet. Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig, um sich in der großen Runde über die Ergebnisse auszutauschen und über das weitere Vorgehen zu beraten.

Folgende Themen sind zurzeit in der Bearbeitung:

Dorfladen und Café
Treffpunkt für alle
in der Dorfmitte

Eltzer Bürger entscheiden

Dorfladen und Café – Treffpunkt für alle in der Eltzer Dorfmitte

Seit einem Jahr befasst sich die Ideenwerkstatt Eltze mit dem Thema „Dorfladen mit Café“. Warum ein Dorfladen in Eltze, das fragen sich einige. Es stimmt, in Eltze gibt es noch die Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Lebensqualität ist noch hoch, Eltze ist ein attraktiver Ort zum Leben und Wohnen. Aber auch in unserem Dorf sind Veränderungen zu spüren: Die Versorgung hat sich gewandelt; viele Geschäfte, Gaststätten und Betriebe wurden aufgegeben. Eine solche Entwicklung hat Einfluss auf das Leben im Dorf. Ein Erhalt der Versorgungsstruktur erhält das Wohnen im Dorf attraktiv und lebendig, auch für Neubürger. Erfahrungen aus anderen Orten haben gezeigt, dass ein Dorfladen mit Café deutlich dazu beiträgt die Lebensqualität und den Wert der Immobilien positiv zu beeinflussen.

Die Ideenwerkstatt tut etwas, damit Eltze auch in Zukunft als Wohnort attraktiv bleibt.

Die Entscheidung, ob es einen Dorfladen mit Café geben soll, wird aber nicht einer kleinen Gruppe überlassen bleiben. Alle Eltzer Bürger werden befragt.

Dazu hat die Ideenwerkstatt einen Fragebogen entwickelt. Der Bogen enthält z.B. Fragen dazu, welches Warenangebot sich die Eltzer wünschen, welche Öffnungszeiten sinnvoll wären und ob ein möglicher Dorfladen auch noch andere Dienstleistungen anbieten sollte.

Mit dem Fragebogen wird ein Faltblatt verteilt, dem das Konzept für einen Dorfladen mit Café zu entnehmen ist. Das Konzept gibt Auskunft zum möglichen Sortiment, zur Finanzierung und zur Betriebsform, die als genossenschaftliches Modell geplant ist, an dem sich die Bürger mit dem Kauf von Anteilen beteiligen können. Außerdem enthält das Faltblatt Informationen zu einem Zeitplan, der umgesetzt werden soll, wenn sich genügend Eltzer für einen Dorfladen mit Café aussprechen. Das Projekt kann nur umgesetzt werden, wenn sich die Eltzer mehrheitlich für einen Dorfladen mit Café entscheiden und den Aufbau finanziell oder durch Arbeitseinsätze unterstützen. Er kann nur getragen werden, wenn viele Eltzer im eigenen Dorf einkaufen, auch diejenigen, die keine Anteile erworben haben.

Die Verteilung der Fragebögen und des Konzepts erfolgt durch Mitglieder der Ideenwerkstatt am 14. Januar 2017.

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Homepage Eltze.info

Die Homepage eltze.info ist ein erstes Ergebnis der Ideenwerkstatt. Sie informiert über Termine im Dorf, über Vereine, Verbände, Kirche und Betriebe und deren Angebote im Dorf. Ausgefüllte Bögen (auf der Startseite zum herunterladen) werden weiterhin gern in der Plockhorster Straße 4 bei Thordies Hanisch angenommen.

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„Grüner Weg“

Der Grüne Weg verläuft über 8 Km rund um Eltze. Er ist Wanderweg und Erlebnispfad.

14 Schilder sind insgesamt aufgestellt mit Informationen zu Landschaft, Landwirtschaft, Natur und Geschichte.

Erich Grotewohl hatte den Grünen Weg ursprünglich initiiert, wir wollten den Weg wieder aufleben lassen. Vom alten Grünen Weg gibt es leider nur eines der schönen geschnitzten Holzschilder.

Eltze und seine unmittelbare Umgebung hat eine Menge bieten. Deshalb beschlossen wir, Schilder aufzustellen, die die Besonderheiten von Landschaft, Landwirtschaft, der Natur und der Geschichte aufzeigen.

Das kostet Geld. Rudolf Schubert beantragte im Auftrag der Ideenwerkstatt Geld bei der Bingo-Umweltstiftung. Dort wurden die Idee und die Vorschläge zur Umsetzung als förderungswürdig erachtet; die Bingo-Umweltstiftung stellt 7100 € zur Verfügung.

Zu den Inhalten, die auf den Schildern zu sehen sind, haben viele Eltzer mit beigetragen:

Der Heimatverein öffnete weit seine Archive mit Texten und Fotos.

Herr Weichbrodt, Karin Heim, Frau Kubik-Ritter und Martin Sander stellten Fotos zur Verfügung. Frau Kötz hatte noch das Foto von dem alten Schäfer Kötz in ihrem Fotoalbum. Matthias Wolf stellte Fotos vom Heideturnfest zur Verfügung. Horst und Heinrich Wrede verdanken wir Anekdoten und Informationen, die wir sonst nicht bekommen hätten. Auch Herr Möhle hat uns viel Wissenswertes erzählt. Texte wurden beigetragen von Sigrid Hartmann, Sabine und Volker Linke, Karl Heinrich Waack, Birgit Schubert und Michael Henle. Henrik Seidel hat sich hingesetzt und Zwiebelchen und den Spargel gezeichnet, die das, was auf dem Schild steht locker kommentieren.

Als all die Informationen, Fotos, Geschichten zusammengetragen und von der Arbeitsgruppe in eine erste Struktur gebracht waren, hat sich Brigitte Waack hingesetzt und allem den letzten Schliff zu geben, die Informationen aus den unterschiedlichen Quellen so zusammengefasst, dass sie einheitlich und gut verständlich sind, passende Bilder dazu ausgewählt und Zwiebelchen und Spargel Texte in den Mund gelegt.

Frau Windhausen von der Gemeinde Uetze unterstützte uns bei rechtlichen Fragen. Falls jemand nicht erwähnt wurde, bitte ich, dass zu verzeihen.

Ich bedanke mich im Namen der Ideenwerkstatt bei allen, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt den Grünen Weg wieder eröffnen konnten.

Ortrud Sander, Sprecherin der Ideenwerkstatt

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Mitfahrgelegenheiten / Mitfahrhilfen

Der Startschuss ist gefallen. Seit dem 3. Dezember 2015 können Eltzer Bürger, die aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr selbst fahren können, die Mitfahrhilfe in Anspruch nehmen.

Sieben Eltzerinnen und Eltzer haben sich bereit erklärt, jeweils donnerstags Mitbürger, die in ihrer körperlichen Mobilität eingeschränkt sind, nach Uetze oder nach Edemissen zum Einkaufen, zum Arzt, zu Banken oder zur Gemeinde mitzunehmen. Das gilt auch für diejenigen, die auf Gehhilfen angewiesen sind. Allerdings können keine Personen mitgenommen werden, die einen Rollstuhl benötigen.

Diejenigen, die die Mitfahrhilfe in Anspruch nehmen möchten, werden von zu Hause abgeholt und natürlich wieder hingebracht. Mit den Fahrern wird in Uetze bzw. Edemissen ein Zeit- und Treffpunkt für die Rückfahrt abgesprochen.  Zum Team der Mitfahrhilfe gehören Bärbel Bielefeldt, Sabine Bär, Veronika Montagne, Helmut Bielefeldt, Dieter Busch, Wolfgang Montagne und Karl-Heinz Schrader.

Wer mitgenommen werden möchte, kann sich jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr unter der Handynummer 0160 – 98 24 14 41 anmelden. Bei dem Anruf wird dann besprochen, wer zu welcher Uhrzeit zum Abholen kommt. Das Team arbeitet ehrenamtlich.

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Infotafel

In Absprache mit dem Heimatverein wird eine Infotafel erstellt, die dem Austausch der Eltzer von Privat zu Privat dient (z.B. Suche … Biete). Ausgehängt werden sollen auch Informationen zur Dorfentwicklung, Termine zu Mitfahrgelegenheiten usw. Außerdem haben Vereine und Verbände hier die Möglichkeit, einmalige Veranstaltungen zu bewerben. Sie ist eine Ergänzung zur Homepage u.a. auch für diejenigen, die wenig oder gar nicht im Internet unterwegs sind.

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Verkehrssicherheit B 444 Eltze

Die Verkehrssituation auf der Peiner Straße ist seit langen ein Thema im Ort. Insbesondere weil hier Grundschüler auf ihrem Schulweg die Straße kreuzen müssen, die Straße ständig aufgrund von Unfällen und Sperrungen auf der A2 überbelastet ist und in diesen Fällen eine Querung der Straße auf für ältere und weniger mobile Menschen eine Herausforderung darstellt. Auch dieser Thematik hat sich die Ideenwerkstatt angenommen.

Im ersten Schritt wird seit Montag, den 8. Juni 2015, an der Peiner Straße der innerörtliche Verkehr auf der B 444 in Richtung Peine elektronisch gezählt und gemessen. Es ist vorgesehen den Verkehr zwei Wochen in Richtung Peine und für zwei Wochen in Richtung B214 zu messen. Zusätzlich werden in bestimmten Zeitfenstern auch Fußgänger gezählt, da diese nicht über das installierte Messgerät erfasst werden. Jede Woche werden die gemessenen Daten vom Gerät ausgelesen und gesichert. Nach Abschluss dieses Messmarathons (voraussichtlich am 6. Juli) werden die Daten ausgewertet, grafisch aufbereitet und dem Arbeitskreis Verkehrszählung (Ideenwerkstatt Eltze) zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt.

Die Ingenieugesellschaft Heidt & Peters aus Celle hat uns für das Vorhaben das Messgerät freundlicherweise und kostenneutral zur Verfügung gestellt.

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Einkaufen in Eltze

Eltze bietet im Vergleich zu vielen anderen Dörfern gleicher Größe und Struktur noch Geschäfte an, in denen Lebensmittel eingekauft werden können. Das ist gut so, denn die Lebensqualität auf einem Dorf hängt auch von der Versorgung für den täglichen Bedarf ab.

Damit das so bleibt und evtl. noch ausgebaut und erweitert werden kann, will sich die Ideenwerkstatt Eltze gemeinsam mit Interessierten aus dem Dorf zusammentun und überlegen, welche Wege gegangen werden können. Um vorhandenes Wissen aus der Geschäftswelt einbeziehen zu können, sind die örtlichen Anbieter von Lebensmitteln eingeladen.

Was können wir tun, um die Einkaufsmöglichkeiten im Dorf zu erhalten und evtl. zu ergänzen?

Wie können die vorhandenen Möglichkeiten des Dorfes sinnvoll eingesetzt, was kann evtl. angepasst oder erneuert werden?

Welche Wege sind andere Dörfer gegangen, die eine ähnliche Struktur wie Eltze aufweisen und welche Rahmenbedingungen (Kosten, Fläche, gesetzliche Vorgaben, Vorschriften,) mussten dort geschaffen bzw. berücksichtigt werden?

Das sind die Fragen, die im Vorfeld aufgetaucht sind.

Erste Ideen reichten von der Überlegungen, Einkaufszeiten abzustimmen über den Vorschlag, einen Einkaufsdienst zu organisieren, über die Idee eines kleinen Marktes bis hin zu dem Vorschlag, einen Dorfladenberater einzuladen.

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Wir würden uns freuen, wenn sich viele Eltzer an den weiteren Überlegungen und Planungen zu beteiligen.

Die Ideenwerkstatt Eltze konnte als Vortragenden Herrn Günter Lühning gewinnen. Er ist Vorsitzender des Dorfladen Otersen w.V. und Sprecher des Dorfladen-Netzwerks. Herr Lühning berichtet aus seiner langen Erfahrung mit dem Aufbau und dem Erhalt eines Dorfladens. Dabei stellt er Chancen und Risiken dar und beantwortet gerne Fragen.

Die Entscheidungsfindung und die Diskussion darüber, ob und wie weiter vorgegangen werden kann, erfolgt in der Ideenwerkstatt. Wer sich an den Überlegungen und Planungen beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen.